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Projekte

H. R. Giger – Zwischen Vision und Wirklichkeit
 

Gemeinsames Projekt des Kollektiv 26 – 8. November 2025

Das Kollektiv 26 setzt sich in diesem Projekt mit der Welt von H. R. Giger auseinander – nicht als Nachbildung seiner Werke, sondern als fotografische Interpretation seiner Themen.

Gigers Kunst bewegt sich zwischen Vision und Wirklichkeit, zwischen Körper und Maschine, zwischen Licht und Schatten. Diese Gegensätze greifen wir auf und übersetzen sie in unsere eigene Bildsprache: reduziert, experimentell und bewusst still.

Jede Fotografin und jeder Fotograf des Kollektivs nähert sich dem Thema aus einer anderen Perspektive – mit Respekt vor dem Original und dem Mut, eigene Wege zu gehen.

Entstanden ist eine Serie, die Gigers Geist nicht zitiert, sondern spürbar macht – durch Formen, Texturen und Atmosphären, die zwischen Faszination und Unbehagen oszillieren.

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Cellulosefabrik Attisholz

Die ehemalige Cellulosefabrik Attisholz war über Jahrzehnte ein prägender Industriestandort der Region. Seit dem Produktionsstopp befindet sich das Areal im Wandel: Leerstand, Umbau, Kunst und temporäre Nutzung überlagern sich und machen den Ort zu einem offenen Raum zwischen Vergangenheit und Neuausrichtung.

Die industrielle Architektur ist noch deutlich spürbar. Hallen, Treppen, Fensterfronten und Nebenräume tragen Spuren früherer Nutzung. Gleichzeitig prägen Graffiti und Street Art das Areal. Verfall, Struktur und künstlerischer Ausdruck existieren hier nebeneinander.

Am 13. Dezember 2025 entstand eine fotografische Auseinandersetzung mit diesem postindustriellen Raum. Der Fokus lag bewusst auf Schwarz-Weiss-Fotografie, um Struktur, Ausdruck und Raumwirkung in den Vordergrund zu stellen.

Die Arbeiten setzen Graffiti und Architektur in Beziehung. Risse, Betonflächen, Türen und industrielle Relikte sind Teil der Bildkomposition. Die Bilder verstehen sich als Momentaufnahme eines Ortes im Übergang – ruhig, beobachtend und ohne Inszenierung.

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LiLu Luzern Light Festival

 

Das Projekt zeigt das LiLu nicht als Event, sondern als Zustand. Im Fokus stehen Wahrnehmung, Reduktion und Vergänglichkeit. Fotografiert wurde bewusst selektiv: nicht alles, sondern das Wesentliche.

Licht dient dabei nicht als Effekt, sondern als erzählerisches Element. Es formt Räume, verschiebt Proportionen und verändert, wie Architektur und Stadt erlebt werden. Die Bilder entstehen aus Beobachtung und Geduld – nicht aus Inszenierung.

Kollektiv26 versteht dieses Projekt als fotografische Haltung: weg vom Dokumentieren, hin zum Verdichten. Die Serie hält Momente fest, die nur kurz existieren, und übersetzt sie in Bilder, die Raum lassen für eigene Interpretation.

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Internationales Ballonfestival Château-d’Oex

 

Wenn in Château-d’Oex die Brenner zischen und die ersten Flammen in die Ballonhüllen schlagen, entsteht ein Moment zwischen Technik und Magie. Das Internationale Ballonfestival ist kein folkloristisches Spektakel, sondern ein präzise orchestriertes Zusammenspiel aus Aerodynamik, Meteorologie und Routine – genau dort setzt Kollektiv26 fotografisch an.

Auf dem gefrorenen Startfeld im Pays-d’Enhaut entscheidet nicht Romantik, sondern Physik. Kollektiv26 bleibt nah am Geschehen und fokussiert neben den alpinen Totalen bewusst auf Details: der frostige Korb, die Flamme im Gegenlicht, das gespannte Gesicht des Piloten.

Schwarzweiss verdichtet Struktur und Rhythmus, während in Farbe die Ballone kraftvoll gegen das Weiss des Schnees stehen. Für Kollektiv26 ist das Festival mehr als ein Event – es ist eine Studie über Spannung, Kontrolle und Loslassen.

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